Donnerstag, 27. August 2020

Tag 11 - Innsbruck

Unser Apartment in Innsbruck ist geräumig, sauber und ganz praktisch eingerichtet. Mit dem Zimmer, dass uns der Checkin-Automat zugewiesen hatte, können wir auch zufrieden sein, 3. Etage mit Hofseite garantiert Ruhe und das trotz absolut zentraler Lage.  Wer mal eine Bleibe in Innsbruck zum moderaten Preis sucht, dem können wir das Black Home Apartment House an der Innstraße auf jeden Fall empfehlen. Bei den Apartments zur Straße kann es wohl recht laut werden.

Zum Frühstück wieder Selbstversorgung und gibt es... Ihr ahnt es schon... einen Kohlrabi 😁

Vorher erstmal ordentlich ausgeschlafen und den Bäcker am Eck besucht. Dann kommt der unangenehme Teil des Tages. Der Wetterbericht zwingt uns zum umplanen. Ab morgen Nachmittag soll es für 2 Tage schütten. Denkbar schlechte Bedingungen für die 7 Summits der Tuxer Alpen und wir denken schon seit einer Weile über 
Alternativen nach. Also Anfrage in der Voldertalhütte und Storno auf dem Glungezer. Wir entscheiden uns für die moderate Variante ohne schwarze Wegabschnitte. Hilft ja nix.

Der restliche Vormittag geht dann für die Wäsche drauf.
Unser erster Besuch in einem Waschsalons. Für nur 4€ ist alles sauber und getrocknet.

Dann ist endlich Zeit für den Stadtrundgang. Ganz schön stressig so ein Ruhetag 🤪

Einmal über den Inn und 5min später stehen wir in der Altstadt. Die scheint eine komplette Baustelle zu sein.

Erstmal Flucht nach oben auf den Stadtturm.
Bei den 147 Stufen merken wir, wie müde unsere Beinchen sind. Oben werden wir dann mit einer schönen Aussicht über die Stadt belohnt.
Blick vom Stadtturm zum Apartmenthaus

Danach dann schnell hinüber zur Hofburg. Wir erwischen die Führung um 14 Uhr und der Guide bringt uns mit einem mitreißenden Enthusiasmus die Geschichte der Stadt und der leider barockisierten Burg nahe.


Danach konnten wir erstmal der Versuchung der Kaffeehäuser nicht mehr widerstehen und genießen Kaffee und Kuchen mit Blick auf unseren gestrigen Weg durch die Nordkette. Lässt sich aushalten hier.

Dann erstmal shoppen. Diverse Kosmetikartikel sind zu ersetzen und die Bergsportgeschäfte locken. Da die Transportmöglichkeiten begrenzt sind, rechnen wir nicht mit Beute. Doch nach endlosen Versuchen in den letzten Jahren meine noch in DM bezahlte Windstopperweste zu ersetzen, werde ich fündig. Tatsächlich mal ein Modell in dem ich nicht aussehe wie eine Presswurst.
Eigentlich ganz gut so, zu Hause hätte ich mich auch nach einem Neuerwerb nie von dem alten Modell getrennt und sie wäre in das Hospizfach im Schrank gewandert, in dem alte geliebte Sachen auf ihre Verrottung warten 😂
Links das geliebte, aber abgeranzte Modell aus dem letzten Jahrtausend. Rechts präsentiert euch ein fesches Model die Mode der Zeit 🤣

Wir schlendern noch etwas durch die Stadt und genießen die angenehme Stimmung. Zu Abend essen wir dann passend zur Trekkingtour beim Nepalesen.

Ja, wir haben das alles aufgegessen 😋

Neben vielen Köstlichkeiten findet sich auch noch ein Sinnspruch des Buddha in der Karte.
Ein wahrlich weißer Mann und dem ist für heute nichts mehr hinzuzufügen.


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