Zunächst geht es den Rodelweg steil hinab bis zum Kloster Schäftlarn. Die Benediktinerabtei wurde bereits 762 gegründet. Wenn man bedenkt, dass München erst 400 Jahre später (1158) entstand, ist das schon beachtlich. Die derzeitige Klosteranlage und -kirche stammt freilich erst aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Nach dem Besuch erwartet uns Regen. Naja, was solls, Schirm aufgespannt und weiter geht's. Der aufmerksame Leser kennt das Gewässer bereits... genau die Isar ist es wieder. Diesmal im Doppelpack links von uns der Isarwerkkanal und rechts das Wilde Original.
Der Regen sieht ein, dass er uns nicht vom Wandern abhalten kann und verzieht sich wieder. Hoffen wir mal, dass er sich nicht auf ein Kräftemessen mit uns vorbereitet 😱
Am Ickinger Wehr suchen wir eine Weile den Übergang. Plötzlich kommt ein Radler aus einer Tür... so funktioniert das hier also. Nach dem Wehr geht es wieder in die Auwälder und die Mücken erwarten uns schon. Die kleine Fotopause an der Mündung der Loisach nutzen die Biester sofert für einen Überfall.
Also so schnell wie möglich weiter durch den Wald. Der erste Weg in Wolfratshausen führt uns in die Drogerie und ich erwerbe ein Fass Autan, um den Inhalt sodann großzügig auf dem Körper zu verteilen. Mit derlei Unbill hat der Alpenwanderer dank Höhe und Klima sonst nicht zu rechnen, daher waren wir auf die Vampirattacken schlecht vorbereitet.
In der Flößerei Wolfratshausen machen wir Mittagsrast und speisen vorzüglich. Dank des Mittagsmenüs zudem zu sehr anständigen Preisen.
Nach dem Essen erstmal Reifenwechsel. Der kleine Zeh hat gestern doch mehr abbekommen als gedacht und daher geht es in Sandalen weiter. Mal schauen, was das noch wird. Bisher hatte ich immer Glück und noch nie Probleme mit Blasen und Co. Das bewährte Schuhwerk musste dieses Jahr leider erneuert werden. Hab extra das gleiche Modell gewählt, aber kein Schuh ist halt wie der andere... Phrasenalarm 🤪
Nun geht es entlang der Bahn weiter und noch gefühlt endlos durch Geretsried. Die Strecke mag mit dem Rad ganz nett sein, zu Fuß gibt es schöneres.
Kurz nach 4 sind wir dann wieder im Quartier. Pension Isartal am Ende von Geretsried. Klingt romantischer als es ist. Das Haus steht mitten im Gewerbegebiet, aber das Zimmer ist groß und praktisch eingerichtet, sogar die Klimaanlage funktioniert, was will man mehr.
Nach der ausgiebigen Grundreinigung schwärmen wir nochmal aus und erbeuten unser Abendessen im Supermarkt nebenan. Dann noch schnell den Tag zu Protokoll gegeben und schwupps fallen die Äuglein gleich zu...
... einfach klasse zu lesen was ihr täglich erlebt. Viel Spaß weiterhin und alles Gute für dein Zeh
AntwortenLöschenAntibrumm ist besser.
AntwortenLöschenWäre froh, wenn ich nicht in die Gelegenheit komme, das Zeug nochmal testen zu müssen. Falls doch, versuche ich es mal Antibrumm. Danke für den Tipp
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