Kurz vor 9 mit Bus und Bahn in die Stadt zu EUROPCAR.
Dort gab es statt des georderten Golf einen Renault Capture. Ein schrecklich unpraktisches Auto. In den Kofferraum passen nicht mal unsere beiden Rucksäcke, aber für zwei ist es schon in Ordnung.
Also auf ins Vogtland. Wir wollen nochmal die Altvorderen besuchen. Natürlich sind sie etwas in Sorge, ob unserer eigentümlichen Urlaubsplanung. Also zeigen wir uns nochmal in voller Pracht und Leibesfülle 😁
Wie immer haben wir im Café Daheim vorzüglich gespeist. Dabei konnten wir nochmal erklären, was wir genau Vorhaben und zumindest bei meiner Müttern gab es dafür immer noch Kopfschütteln. Nach der netten Pause geht es weiter gen Süden.
Gegen 17 Uhr erreichen wir München. Irren mit dem Mietwagen durch eine Stadt voller Baustellen und finden die EUROPCAR-Station schließlich in einem Labyrinth von Tiefgaragen. Die Rückgabe gestaltet sich unkompliziert.
Vorbei am Hauptbahnhof in Richtung Hotel. Ich werde nie verstehen, warum gerade die Bahnhofsviertel einer Stadt die abgeranzten Ecken enthalten und man mit Arabisch sicher weiter kommt als mit Deutsch. Vermutlich will man so ungeliebte Besucher abschrecken, die per Bahn anreisen 🤪
Das gelingt bei uns auf jeden Fall nicht und wir erreichen die Bleibe für die nächsten beiden Tage, das Motel One am Sendlinger Tor. DoDo hat wieder hervorragend recherchiert und ausgewählt. Die Klimaanlage funktioniert und der Blick über die Stadt ist fantastisch.
Am Abend haben wir uns dann noch die Nachtwächterführung durch die Altstadt gegönnt. Wirklich viel zu sehen, gab es nicht. Aber die Nachtwächterin war sensationell.
Mit vollem Körpereinsatz hat sie in unseren Köpfen Bilder der alten Epoche entstehen lassen. Falls ihr mal in München seid, um 21 Uhr an der Mariensäule geht es los. Auf jeden Fall mitnehmen.
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