Samstag, 15. August 2020

Was man so für 7 Wochen einpackt

Man hat die Qual der Wahl... entweder viel Comfort auf der Tour und dafür viel Gewicht auf dem Rücken, oder genau anders herum. Bei unseren ersten Touren durch die Dolomiten hatten wir noch 15 kg und mehr auf dem Rücken. Da zwickt und drückt es die ersten Tage gewaltig und der Spaßfaktor leidet.

Nun wissen wir oder besser gesagt, wir hoffen zu wissen, was man unterwegs wirklich benötigt. Interessanter ist, dass die Meinungen darüber schon in der ehelichen Wandergruppe auseinander gehen ;)

Bereits auf der GTA hatte DoDo alles konsequent aus dem Rucksack ausgesondert, bis das gute Stück tatsächlich nur noch 10 kg wiegt und das mit 1,5l Wasser. Genau so lief es auch diesmal ab. Die Anstiege werden so deutlich erträglicher, dafür muss man halt auf Daunenjacke und Co. verzichten. Letztlich eine vernünftige Entscheidung, der vordere Rucksack wird ja von Jahr zu Jahr auch immer schwerer. Bei mir blieben dann doch etwas über 11 kg übrig, aber ich habe ja auch nicht so einen ultraleichten Hightec-Rucksack. 


Dank Corona dürfen wie noch einen warmen Schlafsack und einen "Kissenbezug" mitnehmen. Der DAV hat beschlossen, auf seinen Hütten im Gebirge die verlausten Filzdecken nicht mehr auszugeben. Der leichte Hüttenschlafsack reicht leider nicht mehr. Naja, zumindest kann er als Kissenbezug noch SEINEN Dienst verrichten. Ob die Maßnahmen den Corona Virus im Schach halten, wage ich zu bezweifeln. Aber ein wichtiger Beitrag gegen die Verbreitung von Bettwanzen ist es allemal 🤪

Dann kommt das übliche Gerassel in den Rucksack...

Ersatzkleidung (je einmal Unterwäsche und Socken, T-Shirt, Hose)
Warme Kleidung (dünner Hoody und eine Fleecejacke)
Sitzkissen
Regensachen
Regenschirm
Kopfbedeckung
Handschuhe
Buffs auch als Rüsselteppich (Mund-Nase-Schutz)
Hüttensandalen
Erste Hilfe Set (bei mir)
Waschmittel (DoDo)
Sonnencreme (DoDo)
Waschzeug
Wanderstöcke
Trinkbecher

Für die beiden Gletscheranstiege schleppen wir noch leichte Grödeln mit uns herum und für die Klettersteige einen Gurt mit Schlinge. 2 Tage nutzen wir das maximal. Das Zeug dafür 35 Tage über die Alpen tragen ist zwar nicht die beste Quote, aber was soll's. Wenn es uns das mit den Regensachen auch so geht, wären wir zufrieden.

Größere Essensvorräte müssen wir erst in Innsbruck einpacken. Bis dahin ist die Versorgungslage bestens und wir werden nicht vom Fleische fallen :) Falls wir doch etwas vergessen haben sollten, werdet ihr es hier erfahren. 😁

1 Kommentar:

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