Sonntag, 16. August 2020

Ein Tag in München

Wir beginnen unsere Tour mit ... einem Pausentag 😜

Eigentlich hatten wir geplant, uns noch die Münchner Residenz anzuschauen. Das ungünstige Zusammentreffen der Katastrophen unserer Zeit hat uns zum Umdenken veranlasst. Der Klimawandel drückt das Thermometer an die 30°C und Corona sorgt dafür, dass man unter der Maske auch wirklich merkt, dass es schön warm ist. Offensichtlich nicht die ideale Zeit für Museumsbesuche.

Also sind wir morgens zur Messe in die Frauenkirche mit coronakonformer Leere und Gesang mit Mundschutz. 
Da der Herr ja ein gnädiger Welcher ist, bleibt zu hoffen, dass der katholische Segen auch für Atheisten wie mich und evangelische Kirchenspalter gilt.
Zum Frühstück gab es nur einen Kaffee, auch hier haben uns die Corona-Regeln das Frühstück im Hotel vergrault.

Das aufkommende kleine Hungergefühl musste sofort bekämpft werden. Nichts ist auf einer so entbehrungsreichen Wanderung gefährlicher als ein Hungerast. Ein Schweinebraten im schönen Freisitz vor der Kirche hat schnell Abhilfe geschaffen.
Ein Blick in die Assamkirche gelang, der danach angedachte Aufstieg auf den Kirchturm des Alten Peter fiel dann ebenfalls der Pandemie zum Opfer...geschlossen.
Der Englische Garten ist im Freien und wird wohl offen sein. Also nichts wie hin.
Am Eiskanal bedauern wir etwas, die Badehose im Hotel gelassen zu haben (ja Birgit, unser Packliste war nicht ganz vollständig 😝). Eigentlich ist Baden hier verboten, aber das scheint keinen zu interessieren... gut so. An den künstlichen Wasserwalzen bestaunen wir die Wellenreiter.
Schön, dass dies im durchreglementierten Deutschland noch möglich ist, obwohl es immer wieder mal Verletzte gibt. Immer dem erstaunlich schnell fließenden Bach folgend erreichen wir den Chinesischen Turm. Der im Bielatal schaut zwar schicker aus, aber hier ist ein Biergarten drunter und die Musi spielt. Dann noch weiter zum Kleinhesseloher See und Retour durch das bunte Treiben im Garten.
 
Spät ist es geworden und bei einem Italiener in der Nähe des Viktualienmarktes gibt es noch eine Kleinigkeit. Nach immerhin 25000 Schritten sind wir kurz vor 10 wieder am Hotel und sind...kaputt. Wenn so die Ruhetage aussehen, hab ich nun doch etwas Bammel, auf was ich mich hier eingelassen habe.

1 Kommentar:

  1. wunderschöne Bilder und so bekomme ich ein wenig Eindruck vom coronisierten München.. guten Beginn heute toi toi toi Verena

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