Freitag, 18. September 2020

Tag 33 - Ruhetag in Belluno

Belluno ist eine kleinere Provinzhauptstadt mit knapp 40.000 Einwohnern. Hier gibt es schon alles, was die Zivilisation angenehm macht, so dass wir uns keine Sorgen machen müssen, den Tag irgendwie sinnvoll zu verbringen.

Unser Apartment ist gemütlich eingerichtet und es fehlt an nichts. Hier könnte man tatsächlich einziehen und sofort darin wohnen, ohne sich unwohl zu fühlen. Auch eher eine Seltenheit.

Der erste Weg nach dem späten Frühstück führt uns in eines der Handygeschäfte. DoDo hatte in Pfunders ihr Ladegerät mit der Strippe für den überlebenswichtigen Fitnesstracker liegen gelassen. Schon witzig, dass ihr das passiert ist und nicht mir alten Schussel. An meine Uhr als Ersatz für den Tracker hat sich Frauchen schon super gewöhnt und ich werde sie wohl nicht wieder bekommen. Ein zweites Ladegerät brauchen wir aber schon, das ist sonst zu konfliktreich 😉

Auf dem Weg durch die Stadt entdecken wir dann sogar ein kleines Wanderschild für unseren Weg. Mal schauen, wie das weitergeht. Die Ausschilderung soll ja jetzt eher dürftig werden. Umso wichtiger sind zwei gut geladene Handys.

Wir werfen einen Blick in die San Stefano Kirche und machen dann das, was der Italiener halt am späten Vormittag macht... Aperitivo trinken 😁
Im Sportgeschäft nebenan erstehe ich ein neues Shirt. Das bissl Gewicht ist mir die um fette 50% gesteigerte Auswahl an Oberbekleidung wert 😉
Dann eine Runde durch den Dom und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind schon erledigt.
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Es ist 13:30 Uhr. Das bedeutet wir müssen uns entscheiden. In Italien gibt es außerhalb der Touristenhochburgen zwischen 14 und 19 Uhr nix mehr vernünftiges zu futtern. Ihr werdet es euch schon denken können, wir nehmen erstmal den Einkehrschwung 😋
Hat sich gelohnt. Volle Empfehlung für die Trattoria "Il Moretto". Allein die Desserts wären einen Besuch wert gewesen. Mein Törtchen mit einem Herz aus geschmolzener weißer Schokolade war zwar nicht so fotogen wie die Panna Cotta aber beides war oberlecker.

Mit letzter Kraft schleppen wir die vollen Bäuche zum Apartment um erstmal eine Ruheposition einnehmen, bis alles so grob verdaut ist. Danach überredet mich DoDo noch zum Museumsbesuch.

So einfach ist das gar nicht. Erstmal müssen wir durch den Fiebercheck
Hurra, wir sind symptomfrei und dürfen rein.
Der Brüller ist das Provinzmuseum nicht, aber man kann es sich schon mal anschauen. Die letzte Kultur gab es ja schon vor einer ganzen Weile in Innsbruck, da verkraftet man das.

Am Abend noch ein Glas Wein an der Piazza, ok es waren 2 😄 und dann wieder retour. Morgen soll es zeitig losgehen. Die letzten Höhenmeter durch die Weinberge und es gibt ordentlich Strecke. 8h sind dafür kalkuliert.

1 Kommentar:

  1. also so ein Ruhetag liest sich auch nicht schlecht, ihr seid gute Vorbilder
    lg V

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